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KRAMERWERKE

Junge Kunst & Kulturschaffende in Überlingen

Lasst uns gemeinsam in Überlingen einen Kulturort für ein vielfältiges Stadtleben erschaffen! 

Seit die Fertigung von Baggern auf dem Kramerareal 2006 eingestellt wurde, steht das Gelände, die größte zentrale Immobile Überlingens, weitestgehend still. Aktuell verhandeln Eigentümer und die Stadt ihre Ambitionen auf dem ehemaligen Werksgelände eine große Wohnsiedlung zu realisieren. 

Viele Bürger und Verantwortungsträger Überlingens eint indessen der Wille auf einem Teil des Quartiers kulturelle Nutzung anzusiedeln. Es besteht bislang jedoch ein Vakuum an AkteurInnen und Konzepten die sich der kulturellen und gemeinwohlorientierten Aspekte des zukünftigen Stadtviertels annehmen. 

Daher haben wir den Verein “Überlinger Kulturschutzgebiet e.V.” gegründet um gemeinsam mit allen interessierten Menschen die einmalige Chance zu ergreifen mitzugestalten, welche Wirkung das Quartier zukünftig in Überlingen und der Region entfaltet.

Überlinger
Kulturschutzgebiet

e.V.

Wir sind eine Gruppe junger Kunst- und Kulturschaffender. Aus unseren Lehr- und Wanderjahren bringen wir internationalen und zeitgenössischen Input für die Region mit. Die Kulturvermittelnde im Bodenseekreis bieten ein reiches kulturelles Angebot. Für die Kulturschaffenden hingegen besteht großer Mangel an Räumen die sich für Kulturproduktion eignen. Es fehlt ein Zentrum für Produzenten um ihre Energie und Ressourcen zu bündeln und mit der Umgebung in Austausch zu treten. Um Kunst zu zeigen muss sie erst einmal hergestellt werden können. 

Modedesigner im Atelier
Töpferkurs
Band spielt Konzert
Office Coffee Break

Werde Teil der Community!
Aktiv Werden! Gestalte deine Stadt!
Was bewegen! Die Utopie: Eine lebendige Stadt mit Gestaltungsfreiraum und kreativen Köpfen, gemeinsam 

Unser Ziel ist es in der zentralen Halle des Kramerareals einen Ort zu etablieren, der ein diverses Spektrum der ansässigen Kunstproduktion sichtbar macht, den KünstlerInnen langfristige Perspektiven bietet und der Stadtbevölkerung niederschwellige Teilhabe an Kunst und Kultur erlaubt. 

Dieser Kulturort soll von qualifizierten Kunst- und Kulturschaffenden selbst verwaltet werden. Es soll ein soziokulturelles Angebot entstehen, sowie die Möglichkeit zu eigenen und gemeinschaftlichen kreativen Projekten im Co-Working Space und den vielseitigen Werkstätten.

 
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Aktuelles

Eigentümer, Gemeinderat und Stadtplanungsamt sprechen momentan über die Zukunft der zentralen Werkhalle.  Es geht um die Frage, ob die Halle mit Gründerzeitcharme schon bald  gemeinsam mit den übrigen Bauten dem Wohnungsbau weichen muss, oder ob sie als gemeinwohlorientiertes Zentrum langfristige die Lebensqualität in dem geplanten Wohngebiet sichern soll.

 

Bei unserer Recherche über Referenzprojekte haben wir die Erkenntnis gewonnen, dass für Planung und  Aufbau kreativer Lebensgemeischaften erfahrene Partner unentbehrlich sind. Hinsichtlich des Kramerareals  haben alle für das Gelingen des Projekts wichtigen Akteure (Der Eigentümer, das Planungsbüro, die Stadtverwaltung, der Gemeinderat, und auch wir) keine umfassende Erfahrung darin, ein gemeinwohlorientiertes Projekt dieser Größenordnung zu koordinieren. Daher haben wir etablierte Profis ins Boot geholt. Unsere Wahl fiel auf das Expertenteam Andreas Krüger Belius GmbH und Dr. phil. Bastian Lange Multiplicities. Sie unterstützen Initiativen und Kommunen bei Kommunikation über gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung, erarbeiten Machbarkeitsanalysen und bringen ihr umfangreiches Netzwerk ein.

Neben dem guten Ruf und erfolgreichen Referenzprojekten der beiden, hat Bastian Lange biografischen Ortsbezug und Forschungserkenntnisse über die Bodenseeregion aus früheren Projekten. Er ist ein Kind der Stadt und familiär bedingt bis heute regelmäßig in Überlingen.

 

Schwindende Zwischenräume und steigende Mieten erfordern Kulturschutz

Aufgrund der enormen Immobiliennachfrage in Überlingen verschwinden die natürlichen Arbeits- und Wohnräume für Kunst- und Kulturschaffende. Bislang konnten Künstler in weniger komfortablen Zwischenräumen mittels Bescheidenheit und Einfallsreichtum ihre Existenz einrichten. Heute beherbergen jedoch Unterstände und Werkhallen Boote und Wohnmobile, alte Schuppen werden Restaurants und Wirtschaftsgebäude von Höfen verwandeln sich in moderne Wohnprojekte. Auch wir spüren den Druck, der durch steigende Mieten und zunehmende Nachfrage auf die Wohn- und Arbeitsräume von Kulturschaffenden entsteht. Die dadurch bedingte Abwanderung von KünstlerInnen in zugänglichere Regionen wird in absehbarer Zeit zu einem Überlingen ohne GegenwartskünstlerInnen führen. Deshalb streben wir an auf dem Kramereal ein Kulturschutzgebiet abzustecken.

Das soziale System gleicht dem Ökosystem; es profitiert von Vielfalt. Wie im Artenschutz, müssen bedrohte Lebensformen geschützt werden, um die Lebensqualität des Stadthabitats zu steigern.

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Der Möglichkeitsraum
Ausstellungsfläche...Co-Working Space...Kulturcafé...Gemeinschaftswerkstatt...Kindermalraum...

 

 

Kulturschützer*innen  gesucht!

Wir suchen den Dialog mit Menschen die sich für Kultur Gemeinwohl und Stadtentwicklung interessieren. Dazu möchten wir Bürger, Politiker und Fachexperten zum Erfahrungsaustausch und der Visionsbildung an einen Tisch bringen. 

 

Wir möchten uns gemeinsam den Fragen widmen: 

Wie kann das Kramerareal zu einem lebenswerten Ort für die Menschen unserer Stadt werden? 

Welche Rolle spielt die Schaffung eines Kulturschutzgebietes für die Zukunft Überlingens und der Umgebung? Welche Fachanalysen sind relevant und welche lokale Besonderheiten können wir aufgreifen?  

Welche Formen von Kultur bedürfen zur zeit des Schutzes, wenn wir sie erhalten oder weiter entfalten möchten?

Komm ins Team!

Wenn Du dich für einen offenen Kulturort in Überlingen engagieren möchtest, bist Du herzlich eingeladen im Überlinger Kulturschutzgebiet e.V. aktiv zu werden. Als aktives Mitglied bist du bei der Gestaltung und Entwicklung der Aktivitäten unseres Teams dabei. Als Fördermitglied unterstützt Du das Gelingen unseres ehrenamtlichen  Engagements mit Geld- und Sachzuwendungen.

Informiert bleiben!

Wenn Du gerne über aktuelle Fortschritte und Termine auf dem Laufenden gehalten werden möchtest, schreibe uns gerne eine Mail an: ueberlinger.kulturschutzgebiet@gmail.com